Viva la Argentina!
Dies ist die Homepage zu meinem einjährigen Freiwilligendienst in Jujuy/Argentinien, wo ich
mit Kindern aus Armenvierteln arbeiten werde.
Hier kann man alles mögliche über meine Trägerorganisation "WI e.V.", über Jujuy und über
meine dortigen Projekte erfahren.
Wenn Sie mich in meinem Vorhaben unterstützen
möchten, können Sie gerne etwas spenden oder
meine monatlichen Erfahrungsberichte abonnieren.
Besos y abrazos, Thimo
P.S.: Ich freue mich natürlich immer über Mails und Einträge in meinem Gästebuch.
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Nun habe ich hier endlich auch mal meinen letzten Bericht hochgeladen. Es geht um Bräuche, das Ferienprogramm, einen Stierkampf auf über 4000m Hähe, die argentinische Küche (sogar inklusive leckerem Empanadas-Rezept!) und natürlich schreibe ich auch über den großen Abschied...
Mittlerweile bin ich übrigens wieder wohlbehalten in Deutschland angekommen und werde mich nun meinem Studium zuwenden und daher diesen blog erstmal nicht mehr verwenden.
Vielen Dank für das Interesse und beste Grüße!
Die dritte und voraussichtlich letzte Ausgabe meines Jahrganges der Freiwilligenzeitung ist draussen. Das Thema ist "Ueberfluessig". Hier herunterladen und lesen! Besonders zu empfehlen ist der Artikel "So reich und doch so arm" ueber Argentinien.
Ordentlich verspaetet steht nun mein siebter Erfahrungsbericht hier zum Download bereit.
Es geht um Patriotismus, unter anderem waehrend der Fussball-WM, Hygiene und Muell im Armenviertel, das Problem der Grossfamilie, ein Tennis-Turnier mit Projektkindern und meinen Ausflug in die Atacama-Wueste.
Lesen, lesen, lesen...
Und schon kann man sich die zweite Ausgabe der "(W)ortwechsel weltweit" herunterladen. Das Thema ist diesmal "Machs mal anders" und ich durfte die Ressortleitung fuer das Ressort "Politik und Soziales" uebernehmen, also Artikel zusammensuchen, koordinieren und korrigieren. Viele spannende Beitraege!
Ich habs geschafft, der Fuenfte ist draussen. Druckfrisch und absolut lesenswert - hier kann man ihn finden.
Es handelt sich mal wieder um einen bunten Mix: Ich berichte von einem Lehrerstreik, dem Gedenktag zur argentinischen Diktatur, Haushalt und Alltag, die Semana Santa, klischeehafte Rollenbilder, Kindsein im Armenviertel, die zahlreichen Veranderungen in meinen Projekten und den Besuch meiner Eltern.
Ich hoffe, es langweilt sich noch niemand.
Endlich! Nach einigen Startschwierigkeiten steht nun die erste Ausgabe der Freiwilligenzeitung "(W)ortwechsel weltweit" meines Jahrganges zum Download bereit. Ich empfehle sie allen, die noch mehr Artikel ueber Freiwillige, sowie politische, soziale und kulturelle Themen aus aller Welt lesen moechten, diesmal zum Leitspruch "Die Seele geht immer zu Fuss". Es gibt auch einen kleinen (weniger gelungenen) Beitrag von mir, ueber ein neues Mediengesetz in Argentinien.
Mein vierter Erfahrungsbericht ist diesmal eher ein Reisebericht geworden, wovon man sich hier ueberzeugen kann.
Er handelt von den beiden so verschiedenen Welten Buenos Aires und Bolivien und versucht sie ein bisschen sozialkritisch zu durchleuchten. Vielleicht packt ja den ein oder anderen auch das Reisefieber. Ausserdem berichte ich vom Ferienprogramm in zwei Projekten und dem Zwischentreffen meiner Organisation.
Dann mal los!
Diesmal war ich besonders flix, schliesslich sollte mein dritter Erfahrungsbericht noch vor Weihnachten in die Welt verschickt werden. Klick hier!
Es dreht sich logischerweise alles um die Vorweihnachtszeit, sowohl in all meinen vier Projekten, als auch allgemein in Jujuy. Ausserdem berichte ich von der Beziehung zwischen Argentinien und Geld, Aberglauben, den raubaertigen Gauchos, dem Dschungel Jujuys und von Tarija in Bolivien.
Feliz navidad y prospero año nuevo!
Und da ist er endlich, mein zweiter Bericht aus dem schoenen Jujuy: hier kann man ihn runterladen.
Darin berichte ich von einem kleinen Teil meiner Erfahrungen waehrend der letzten zwei Monate. Was nicht mehr reingepasst hat, kommt in meinen naechsten Bericht, hoffentlich noch vor Weihnachten. Themen sind dieses mal: Markt und Strassenstaende, die linksradikale Gewerkschaft CTA, Umstrukturierungen in meinem Hauptprojekt, meine Kids, Aktionen und Angebote im Dar.Lo.Cab, Feiertage, Musikrichtungen, Katholizismus, die Puna und die Valles etc.
P.S.: Hier noch ein kleines Video als Einblick in die jujeñische Gaucho-Kultur und hier ein Video von der Demonstration des Dar.Lo.Cab zum 20. Geburtstag der Konvention der Kinderrechte.
Tut mir leid, dass ich so lange nichts mehr im Blog geschrieben habe, aber man hat hier doch so einiges zu tun. Dafuer habe ich jetzt endlich meinen ersten Bericht beendet, den man sich hier runterladen kann.
Da er an eine breite Leserschaft gerichtet ist, kann es gut sein, dass er dem einen zu foermlich und dem anderen zu persoenlich erscheint. Ich hoffe aber mal es ist fuer jeden etwas dabei. Themen sind u.a. San Salvador de Jujuy, die Armenviertel, die Verkehrssituation, die Aufgaben eines Freiwilligen, kurze Vorstellungen der Sozialprojekte, meine Gastfamilie, Kulinarisches, die argentinische Mentalitaet, die Landschaft im Norden Jujuys etc.
Viel Spass beim Lesen!
Wow! Umgeben von Bergmassiven liegt San Salvador de Jujuy – meine Heimat fuer ein Jahr. Obwohl ich von vielen Fotos schon eine Idee von der Stadt hatte, war ich in den ersten Tagen ueberwaeltigt von neuen Eindruecken.
Zuerst einmal faellt auf, dass ich hier einer der Wenigsten bin, der weiss ist (im Gegensatz zu Buenos Aires) und dementsprechend staendig angestarrt werde. Eine kleine Anekdote: Unsere Vorgaengerin bekam am ersten Tag nach unserer Ankunft eine SMS von ihrer Projektmitarbeiterin, dass Sie auf der Bruecke Weisse (uns!) gesehen habe, ob das die neuen Voluntarios seien.
Was noch auffaellt, ist die Offenheit der Menschen. Man kommt unglaublich schnell ins Gespraech und wenn ich nicht alles verstehe wird auch gerne wiederholt.
Unsere Vorgaenger haben sich ein volles Programm fuer uns ueberlegt, damit wir die Stadt und die Projekte kennenlernen. Heute waren wir z.B. zum ersten Mal in meinem Hauptprojekt, der Fundación Dar.Lo.Cab im Armenviertel “Belgrano”. Zwar gibt es dort befestigte Strassen und Steinwaende, die Armut ist jedoch sofort offensichtlich – schon durch die Abtrennung zur Innenstadt durch eine hohe Mauer oder die zahlreichen umherstreunenden Hunde. Auf Kleidung wird Wert gelegt, doch z.B. merkt man daran, dass ein paar Kinder Laeuse und Floehe haben, in welchen Verhaeltnissen sie leben.
Die Arbeit scheint recht anstrengend zu sein, schon allein weil man staendig 3-4 Kinder am Arm haengen hat. Es macht aber auf jeden Fall auch viel Spass, da viele der Kinder sehr zugaenglich sind, Huckepack genommen werden wollen, usw. Auch mit der Sprache klappt es beim Hausaufgaben erklaeren oder bei der Essensausgabe schon recht gut.
Diese Infos muessen fuers Erste reichen. Spaetestens in einem Monat kommt mein erster Erfahrungsbericht.
Erste Bekanntschaften mit Studenten in der Innenstadt Jujuys.
Es ist Freitag morgen. Ein Flugzeug steigt in die Luft und verlaesst Frankfurt, um 14 Stunden spaeter endlich in Buenos Aires zu landen und 32 deutsche Freiwillige suedamerikanischen Boden betreten zu lassen.
Mit grossem blau-weissen Transparent und argentinischem “Besito” (Kuesschen) wurden wir dort von den BuenosAires-Freiwilligen empfangen und in ihre WGs eingeladenzum Empanada-Essen eingeladen.
Am naechsten Tag ging es mit dem proppevollen Bus ins Zentrum, vorbei an Wellblechhaeusern, Feuern, Schlamm und streunenden Hunden. Desto naeher wir der Innenstadt kamen, desto groesser und europaeischer wurden die Haeuser. In der Fussgaengerzone kommt man sich fast vor in Paris, waeren da nicht vereinzelte Tangotaenzer und Bettler. Am Interessantesten fand ich den “Plaza de Mayo”, auf dem fast durchgehend demonstriert wird.
Ohne dass etwas geklaut wurde traten dann wir Jujuy-FW gemeinsam mit den Bolivien-FW die 22stuendige (komfortable) Busreise durch die Pampa in den Norden Argentiniens an.
Irgendwann kann man die gerade Strasse und die karge, flache Landschaft der "Pampa" einfach nicht mehr sehen.